Meridiane: Kernaussagen und Anwendung im Krafttraining

Kernaussagen über die Meridiane

Zwei zentrale Meridiane

Nach Zeland sind für die Praxis vor allem zwei Hauptströme wichtig:

Aufsteigender Strom

  • verläuft vor der Wirbelsäule nach oben
  • transportiert Energie von der Erde zum Himmel

Absteigender Strom

  • verläuft nahe der Wirbelsäule nach unten
  • transportiert Energie vom Himmel zur Erde

Beide Ströme sollen gleichzeitig fließen, ohne sich zu kreuzen.


Energie wird nicht gespeichert

Eine der wichtigsten Aussagen Zelands lautet:

Versuche nicht, Energie anzusammeln – erweitere stattdessen den Energiefluss.

Ein hohes Energieniveau entsteht nicht durch große Reserven, sondern durch:

  • breite Meridiane
  • freien Energiefluss
  • fehlende Blockaden
  • Verbindung mit dem Universum

Freie Energie ist unbegrenzt vorhanden. Entscheidend ist, wie weit und durchlässig deine Meridiane sind.


Stress verengt die Meridiane

Nach Zeland entsteht die größte Blockade nicht körperlich, sondern psychisch.

Der Ablauf sieht folgendermaßen aus:

Wichtigkeit → Stress → Muskelspannung → verengte Meridiane → weniger freie Energie → geschwächte Absicht

Deshalb ist das Loslassen von Wichtigkeit wichtiger als reine Entspannungstechniken.


Muskeln und Meridiane hängen direkt zusammen

Ein zentraler Gedanke Zelands:

Muskelverspannungen behindern den Energiefluss.

Deshalb empfiehlt er:

  • regelmäßiges Dehnen
  • eine bewegliche Wirbelsäule
  • entspannte Rückenmuskulatur
  • bewusste Körperwahrnehmung

Gerade der Rücken spielt für den freien Energiefluss eine Schlüsselrolle.


Die Energieübung

Zeland beschreibt folgende Übungsabfolge:

  1. entspannt stehen
  2. den aufsteigenden Strom visualisieren
  3. den absteigenden Strom visualisieren
  4. beide Ströme gleichzeitig fließen lassen
  5. oberhalb und unterhalb des Körpers zwei Energiebrunnen entstehen lassen
  6. beide Brunnen zu einer Energiekugel verbinden
  7. die Körperoberfläche bewusst wahrnehmen
  8. die Aura bis zur Energiekugel ausdehnen

Diese Übung soll:

  • die Meridiane erweitern
  • Blockaden lösen
  • die Aura stabilisieren
  • den Energiefluss erhöhen
  • einen energetischen Schutzschild aufbauen

Meridiane im Krafttraining

Während der Kraftphase

Während der eigentlichen Anstrengung:

  • Aufmerksamkeit vollständig auf den arbeitenden Muskel richten
  • mit voller Kraft arbeiten
  • normal atmen bzw. den Atem entsprechend der Übung führen

Die Aufmerksamkeit liegt nicht auf den Meridianen.


Während der Entspannungsphase

Sobald das Gewicht kontrolliert zurückgeführt wird:

  • Muskeln vollständig entspannen
  • Aufmerksamkeit sofort auf die beiden zentralen Meridiane richten
  • beide Energieströme gleichzeitig fließen lassen

Anschließend:

  • 1–2 Sekunden in der entspannten Endposition verweilen
  • den Energiefluss bewusst wahrnehmen

Nach Zeland erweitern sich genau in diesem Moment die Meridiane besonders stark.


Beispiel: Klimmzüge

Hochziehen

  • Konzentration auf Rücken und Arme
  • maximale Muskelarbeit

Oben

  • kurz halten

Herablassen

  • langsam und kontrolliert

Ganz unten

  • Arme vollständig strecken
  • Muskeln vollständig entspannen
  • 1–2 Sekunden hängen bleiben
  • beide Energieströme bewusst wahrnehmen

Erst danach beginnt die nächste Wiederholung.


Beispiel: Liegestütze

Hier empfiehlt Zeland eine leicht andere Vorgehensweise.

Hochdrücken

  • Energie bewusst kraftvoll nach oben lenken

Herablassen

  • vollständig entspannen
  • Energie frei durch beide Meridiane fließen lassen

Warum funktioniert das?

Zeland vergleicht die Meridiane sinngemäß mit Federn.

Während der Anspannung

Die Energie wird komprimiert.

Während der Entspannung

Die „Federn“ öffnen sich.

Dadurch strömt die zuvor angestaute Energie verstärkt durch die zentralen Meridiane.

Das erhöht:

  • Vitalität
  • Ausstrahlung
  • Charisma
  • Absichtskraft
  • körperliche Energie

Sportliche Anwendungen

Schwerpunkt nach unten

Mehr Aufmerksamkeit auf den absteigenden Strom.

Geeignet für:

  • Kniebeugen
  • Kreuzheben
  • Skifahren
  • Stabilität
  • Erdung

Schwerpunkt nach oben

Mehr Aufmerksamkeit auf den aufsteigenden Strom.

Geeignet für:

  • Sprünge
  • explosive Bewegungen
  • Klettern
  • Leichtathletik

Nach Zeland nutzen erfahrene Kampfsportmeister dieses Prinzip intuitiv.


Das Trainingsprinzip nach Zeland

Erst Kraft entwickeln – dann vollständig loslassen – und genau im Moment der vollständigen Muskelentspannung den freien Energiefluss durch die beiden zentralen Meridiane bewusst wahrnehmen.

Nach Zeland ist dies der effektivste Weg, Krafttraining gleichzeitig als Muskeltraining, Energietraining, Meridiantraining und Training der Absicht zu nutzen.

Haut und Aura

Für Vadim Zeland ist die Haut weit mehr als nur die äußere Begrenzung des Körpers. Sie bildet den einfachsten Zugang zum feinstofflichen Energiekörper und dient als Brücke zwischen dem physischen Körper und der Aura. Wer lernt, die Haut bewusst wahrzunehmen, entwickelt nach und nach auch ein Gespür für den eigenen Energiefluss.

Die Haut als Zugang zum Energiekörper

Zeland beschreibt eine sehr einfache, aber wirkungsvolle Übung.

Anstatt die Aufmerksamkeit auf Muskeln oder einzelne Körperteile zu richten, soll man den gesamten Körper gleichzeitig über die Haut wahrnehmen.

Er empfiehlt, sich vorzustellen, dass sich die Haut:

  • angenehm erwärmt,
  • leicht kribbelt,
  • von feiner elektrischer Energie durchströmt wird,
  • oder wie von einer sanften Schwingung erfüllt ist.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, bestimmte Empfindungen zu erzwingen. Jeder Mensch nimmt Energie anders wahr. Entscheidend ist allein die Aufmerksamkeit auf die Körperoberfläche.

Energie auf der Haut wahrnehmen

Sobald die Haut bewusst wahrgenommen wird, stellt man sich vor, dass feine Energie über ihre gesamte Oberfläche fließt.

Zeland beschreibt dieses Bild wie das Glitzern einer Seifenblase oder kleiner Lichtfunken, die den ganzen Körper umgeben.

Dadurch entsteht ein Gefühl von:

  • Leichtigkeit,
  • Entspannung,
  • Ausgeglichenheit,
  • und Verbundenheit mit der Umgebung.

Mit regelmäßiger Übung wird dieser Zustand immer leichter zugänglich.

Die Aura als Energiekugel

Nach Zeland ist der Mensch von einem unsichtbaren Energiefeld umgeben – der Aura.

Diese Aura soll zunächst nicht gesehen oder körperlich gespürt werden. Es genügt, sie sich vorzustellen.

Nachdem beide Energieströme aktiviert wurden, lässt man sie oberhalb und unterhalb des Körpers wie zwei Fontänen austreten. Anschließend verbinden sich beide Ströme zu einer geschlossenen Energiekugel, die den gesamten Körper umhüllt.

Die Aura ausdehnen

Nachdem die Energiekugel entstanden ist, folgt der entscheidende Schritt.

Die Aufmerksamkeit wird erneut auf die Haut gerichtet.

Nun stellt man sich vor, dass sich das Hautgefühl nach außen ausdehnt – ähnlich wie ein Ballon, der immer größer wird.

Dabei scheint nicht der Körper größer zu werden, sondern das eigene Energiefeld.

Nach Zeland wird dadurch die zuvor gebildete Energiekugel stabilisiert und verdichtet.

Schutzschild für den Energiekörper

Zeland beschreibt die Aura nicht nur als Wahrnehmungsphänomen, sondern auch als Schutzschild.

Durch regelmäßiges Training soll die Energiekugel:

  • Energieverluste verringern,
  • die Meridiane reinigen,
  • energetische Blockaden lösen,
  • Lücken im Energiefeld schließen,
  • und die Widerstandskraft gegenüber äußeren Einflüssen erhöhen.

Dieser Prozess geschieht schrittweise. Die Wirkung entsteht nicht durch Anstrengung, sondern durch regelmäßige Aufmerksamkeit und Übung.

Aura und Energievampire

Ein starkes Energiefeld erschwert es anderen Menschen, sich auf die eigene Energie einzustimmen.

Dennoch betont Zeland, dass die Aura allein keinen vollständigen Schutz bietet.

Energievampire und vor allem Pendel wirken nicht durch rohe Kraft, sondern indem sie Resonanz erzeugen.

Der eigentliche Schutz entsteht deshalb durch die Kombination aus:

  • einem freien Energiefluss,
  • geringer Wichtigkeit,
  • innerer Gelassenheit,
  • bewusster Aufmerksamkeit,
  • und einer stabilen Aura.

Wer nicht auf Provokationen oder Manipulationen reagiert, entzieht Pendeln und Energievampiren ihre Grundlage.

Das Ziel der Übung

Das eigentliche Ziel besteht nicht darin, außergewöhnliche Energiephänomene zu erleben.

Vielmehr entwickelt man nach und nach:

  • ein feineres Körpergefühl,
  • ein besseres Gespür für den Energiefluss,
  • mehr innere Ruhe,
  • stärkere Meridiane,
  • ein stabileres Energiefeld,
  • und ein natürliches Gefühl der Einheit mit der Welt.

Nach Zeland bildet diese Verbindung zwischen Haut, Aura und Energiefluss eine wesentliche Grundlage für hohe Vitalität, äußere Intention und bewusstes Transurfing.

QUELLE: Reality Transurfing I-V, Kapitel 11 Energie

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